Erhöhter EU ETS Zuschlag möglich ab Januar 2026
Zur Erreichung der europäische Klimaschutzziele wird ab 2026 die Seefrachtbranche von der EU voll in die Pflicht genommen. Derzeit trägt die Schifffahrt ca. 3 % zum weltweiten CO² Ausstoß bei (3-4 % auf EU-Ebene) , ist also nicht unerheblich am Klimawandel beteiligt. Bereits zum laufenden Jahr 2025 wurde die Seeschifffahrt in das EU-Emissionshandelssystem einbezogen, für 70 % der CO² Emissionen mussten Emissionszertifikate gekauft und abgegeben werden. Die Kosten für diese Zertifikate geben die Reedereien meist als EU ETS Zuschlag an die Kunden weiter. Im nächsten Jahr steigt der Anteil der durch Emissionszertifikate abzudeckenden Emissionen auf 100 %. Es ist zu erwarten, dass auch die von den Reedereien erhobenen Zuschläge entsprechend steigen werden.
Vorgesehen sind zudem Höchstgrenzen für die Treibhausgasintensität der Kraftstoffe, die von Schiffen verbraucht werden, die europäische Häfen anlaufen.
Parallel zur Belastung konventioneller Kraftstoffe sollen saubere Kraftstoffe gefördert werden, z.B. durch Maßnahmen zur Verbesserung der alternativen Energieinfrastruktur in den Häfen.
Ziel dieser Maßnahmen ist die vermehrte Nutzung CO²-armer Kraftstoffe und sauberer Energietechnologien auch in der Schifffahrt, es wird eine schrittweise Reduzierung der klimaschädlichen Emissionen angestrebt, um 2 % im Jahr 2025, bis zum Jahr 2050 um 80 %.
Eine Übersicht der EU-Maßnahmen im Detail gibt es hier






















